Zunächst mal: Ja, es gibt sie, die geheimen Tricks, mit denen sich begehrte Menschen hinreißen lassen. Aber eitel ist die Liebe und verwinkelt, weshalb es sehr wichtig ist auf die Zeichen des anderen zu achten und sich dementsprechend zu verhalten. Diese geheime Sprache will immer Dasselbe, doch Mann und Frau sprechen in den Ohren des anderen einen undeutbaren Dialekt.
Vieles passiert am Anfang über die Körpersprache, die mit dem berühmten Augenkontakt beginnt. Frauen schenken dem Mann einen intensiven Blick von mindestens drei Sekunden und signalisieren so Interesse. Wenn das Zurückwerfen der Haare, das zur Seite lehnen des Kopfes und ein neckisches Schulterzucken sich anschließen, scheint es für den Mann gut zu laufen. Das Bewegungsrepertoire des Mannes selbst ist hier eher rudimentär und im Hintergrund. Doch es gibt auch genügend Fehler, die von beiden noch gemacht werden können. Vor allem in der verbalen Kommunikation.
Ladies first – Den Frauen sei gesagt, dass die Zeit des Wartens auf den Traumprinzen lange vorbei ist. Die Gewinnerinnen sind die Aktiven, denn Männer fühlen sich nicht immer bewogen, den ersten Schritt selbst zu tun. Nach der Kontaktaufnahme, sollte sich die Frau bewusst sein, dass Männer leichte Berührungen bei Männern angenehme Gefühle auslösen. Ein scheinbar zufälliges Anstoßen, das sanfte Anlehnen zeigen hohe Wirkung. Berührungen des Gesichts und des unteren Beinbereiches schrecken dagegen ab. In der verbalen Kommunikation sollte die Frau selbstsicher und offen wirken. Dabei sollte sie sich auch interessiert am potentiellen Partner zeigen. Für Männer gehört die Präsentation der eigenen Erfolge seit jeher zum Spiel der Verführung.
Auf die Dame eingehen, ohne sich zu verlieren. Für Männer sollte dieser Satz zur Leitlinie werden, denn jede Art künstlichen Verhaltens wird schnell enttarnt. Wenige Dinge erfordern aber soviel Mut, wie Mann selbst zu sein, denn Mann kennt seine Fehler und weiß beispielsweise, dass er ausgesprochener ein Morgenmuffel ist. Aber die charmante, selbstsichere Präsentation der Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen ist dennoch wirksamer. Ein kleiner Makel zu Beginn ist besser, als die tiefe Enttäuschung im Nachhinein. Das heißt allerdings nicht, dass der Mann sich ungepflegt zeigen sollte. Gut gekleidet, aber nicht overdressed. Wohl gepflegt, doch nicht in Deo gebaden. Damit soll es für den Mann gut sein, denn viel entscheidender ist sein Eingehen auf die Frau. Hier muss er sich um die Fantasien und Träume der Damen bemühen. Er muss ihnen also zuhören, Fragen stellen und dadurch aufrichtiges Interesse signalisieren.